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ForumForum >> Forum Profi-Promoter >> Abrechnung auf Gewerbeschein 2017 nicht mehr möglich?
 

Abrechnung auf Gewerbeschein 2017 nicht mehr möglich?
von Melly92 am 16.06.2016 um 14:16 Uhr

Hallo Ihr Lieben, ich höre des öfteren, das wir Promoter nicht mehr als "Selbstständig" gelten werden, da wir. 1. Weisungen über die Einsatzzeit und Datum erhalten 2. Das Equipment kostenfrei vom Auftraggeber ausleihen Deshalb meinte eine Agentur diese Woche, dass es ab den Jahr 2017 keine Abrechnungen mehr über Gewerbeschein geben wird, sondern alle Aktionen auf irgendwelchen Anstellungsverhältnissen laufen müssen, ist das richtig? Ich würde mich freuen wenn sich jemand damit auskennt, und mir die Sorge nimmt. Vielen Dank

User Melly92


Re: Abrechnung auf Gewerbeschein 2017 nicht mehr möglich?
von Strandnixe am 19.06.2016 um 11:06 Uhr

Hallo Melly, im grunde genommen ist das richtig, die ganzen Messen laufen ja schon auf Lohnsteuer weil das Finanzamt grade sämtliche Agenturen auf der Messe überprüft und hop nimmt, wenn du auf der Messe arbeitest auf Gewerbeschein kannst du wie auch die Agentur damit rechnen das ihr beide eine Strafe bekommt. Immer mehr Agenturen werden vom Finanzamt überprüft was unsere Arbeit anbelangt und immer mehr steigen nun auf die 70 Tage kurzfristige Beschäftigung um. Unser Job geht wohl oder übel grade den Bach runter, dieses Jahr merkt man es ganz massiv, schade eigentlich! Die schönsten Zeiten sind vorbei.

User Strandnixe


Re: Abrechnung auf Gewerbeschein 2017 nicht mehr möglich?
von Melly92 am 19.06.2016 um 11:40 Uhr

Was können wir, im Bereich der Promotion dagegen tun? Es kann doch nicht sein, das wir jetzt unseren Beruf nicht mehr hauptberuflich ausüben können.

User Melly92


Re: Abrechnung auf Gewerbeschein 2017 nicht mehr möglich?
von Strandnixe am 19.06.2016 um 12:53 Uhr

Du kannst nur eins machen, die Agenturen zuübergehen und dich direkt an die Firmen wenden! Nur welche Firmen? Die meisten Arbeiten, leider mit Agenturen von daher hast du wenig Aussichten oder wollen dich auch kurzfristig anstellen. Finde Firmen und handele deine eigenen Konditionen und Stunden aus und Termine, dann bist du rein selbstständig und nicht Sklave von der Agentur. So sind wir sonst weisungsgebunden und gelten nicht als selbstständig.

User Strandnixe


Re: Abrechnung auf Gewerbeschein 2017 nicht mehr möglich?
von ilonamaria am 26.06.2016 um 20:07 Uhr

Das ist ja alles schön und gut. Aber da diese 70-Tage Regel auf 70 Tage beschränkt ist, heiß das doch im Klartext, dass ab dem 71 Tag alle Sozialabgaben und Lohnsteuer getragen werden müssen. Somit werden die Agenturen ggfls. endlich einsehen, dass wir nicht deren Eigentum sondern "Selbstständige Unternehmer" sind oder Sie werden ganz schön Tief in die Tasche greifen müssen, da dann wohl keiner mehr für Euro 10,00 pro Stunde los gehen wird. Auf Lohnsteuerkarte bleiben da grad mal etwas um 6,00 Euro hängen. Und viele der Promoter sind weit über 50 Jahre, dass heißt dann, dass Sie die Krankenkassenbeiträge selbst zahlen müssen, da Sie nicht mehr in die gesetzliche Kasse zurück können. Aber Dank der vielen Kollegen die hier noch schön DANKE bei der Agentur sagen wenn Sie 80,00 Euro Tagessatz und KM Geld das auf Spritbasis berechnet ist - die Arbeiten durchgeführt haben, war das auf lange Sicht vorauszusehen. Bei sehr vielen Agenturen hat unsere Tätigkeit in der Tat nichts mit Selbständigkeit und Selbstbestimmung zu tun. Kassenbon als Nachweis für Beginn und Ende der Tätigkeit. Sorry aber ich als Selbständiger kann das auch selbst bestimmen. Auch das eintragen bei den Märkten als Zeitnachweis ist nicht zulässig. Allein die Aussage der Märkte: "Diese Liste dient der Kontrolle bei einem evtl. Brand ob alle raus sind" Für wie naiv werden wir eigentlich gehalten? Die meisten Märkte in denen ich im Einsatz war, führen diese Listen schon lange nicht mehr. Weil damit die "Scheinselbständigkeit" gefördert wird. Vielleicht sehen dann die eigentlichen Auftraggeber dann mal wieder ein, dass es besser ist den Promoter vernünftig zu bezahlen als die Agenturen zu füttern, die dann nur einen Teil an die Promoter weitergeben und einen ganzen Batzen für sich abzweigen. Als Berechtigung ist die Bearbeitung unserer Unterlagen und die Planung die Ausrede warum diese so zulangen. Aber wer muß denn heute die Arbeit eigentlich durchführen. Der Promoter soll im Markt anrufen und nochmal "Bescheid" sagen. Der Promoter muß die Daten in die Datenbank der Agentur einpflegen. Oftmals wird man dann noch gezwungen über das Agentur eigene Abrechnungsportal die Rechnungen gegen Gebühren zu stellen. Die Unterlagen müssen trotzdem im Orginal eingeschickt werden. Und die Zahlungsziele diktiren auch die Agenturen. Und einige Agenturen dehnen das Zahlungsziel aus wie ein Gummiband. Eigendlich war es mehr als überfällig das die Behörden dagegen etwas unternehmen. Vor 20 Jahren war das doch auch kein Problem, dass die Firmen über den AD sich die Promoter gesucht haben und dann direkt mit diesen Höhe der Entlohnung und Arbeitszeiten ausgehandelt haben.

User ilonamaria



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